Das Institut für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck hat eine Untersuchung durchgeführt, um die Auswirkungen von Kälte auf den menschlichen Körper näher zu betrachten.

Bei sehr niedrigen Außentemperaturen sinkt die Temperatur der Extremitäten sehr stark ab. Das liegt daran, dass der Körper automatisch bei Temperaturabnahme das Blut aus der Peripherie abzieht, um die Körperkerntemperatur aufrechtzuerhalten.

Daher frieren wir an unseren Fingern und Zehen zuerst. Verstärkt wird dieses Gefühl dadurch, dass wir auf 1 cm² Haut 13 Kälte-, aber nur 2 Wärmerezeptoren haben. Der Körper sieht also Kälte als größere Gefahr an als Wärme.